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27. Mai 2022

Kann ich mein Elektroauto mit selbst produziertem Öko-Strom laden?

Bild einer Wallbox zur besseren Nutzung der Photovoltaik

In den letzten Jahren haben die meisten Automobilhersteller ihre Produktpallette mit E-Fahrzeugen erweitert. Elektromobilität ist eines der großen Themen unserer Zeit. Der Trend geht Richtung ökologischen und unabhängigen Strom. Auch durch die jüngsten weltpolitischen Ereignisse, macht die Überlegung, ob man sich ein durch Strom angetriebenes Auto zulegen sollte, immer mehr Sinn.

Neben der Möglichkeit, durch eine Photovoltaikanlage die Stromkosten für das Eigenheim so gering und umweltfreundlich wie möglich zu halten, kann man zusätzlich eine sogenannte Wallbox verbauen, sprich eine Tankstelle für zuhause.

Was ist eine Wallbox?

Bei einer Wallbox handelt es sich um eine Ladestation für Elektroautos. Die Wallbox verbindet das Elektrofahrzeug mit dem Stromnetz, vorzugsweise mit dem Strom der eigenen Photovoltaikanlage, um Überschussstrom sinnvoll zu nutzen und Kosten einzusparen.

Sehen wir uns das Ganze an folgendem Beispiel an:

Familie Müller hat vor kurzem ein Elektroauto gekauft, sie wohnt in einem Einfamilienhaus. Eine Photovoltaikanlage besitzt sie schon länger und wollte neben dem Haushaltsstrom auch beim Energie- und Kostenverbrauch ihrer Fahrzeuge sparen. Emissionsfreies Fahren war ihnen schon immer ein Anliegen. Auch damit nicht jedes Mal Zeit an einer E-Zapfsäule verbracht werden muss, wurde in eine Wallbox – ergänzend zu ihrer Photovoltaikanlage – investiert, damit möglichst viel des selbst erzeugten Photovoltaikanlagen-Stroms effizient genutzt wird.

Durch die Installation einer Wallbox kann das Auto, während der Zeit die man Zuhause verbringt, geladen werden. Durch einen zusätzlichen Stromspeicher kann man sein Fahrzeug auch über Nacht laden, wenn keine Sonne scheint und kein Strom generiert wird.

Basierend auf ihrem Fahr- und Ladeprofil kann Familie Müller so 70% durch Solarstrom der eigenen Photovoltaikanlage den Stromverbrauch des E-Autos abdecken. Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von ca. 20kWh/100km und einer jährlichen Fahrleistung von 15.000km. Das heißt im Jahr werden 3000kWh an Energie benötigt. In diesem Fall könnten 2100kWh durch selbst produzierten Solarstrom eingespart werden. Geht man von einem maximalen Kostenersparnis von 25ct/kWh aus, so kann man sich jährlich 525€ durch eine Wallbox sparen.

Zusätzlich bietet die Wallbox Sicherheit, da die Dauerbelastung beim Laden der Autoakkus für herkömmlichen Steckdosen zu einer Gefahr für das öffentliche Stromnetz und die eigene persönliche Sicherheit bedeuten könnte.  Kurzschlüsse, Stromausfälle und Leitungsschäden könnten die Folgen sein..

Bundesweite Förderung beim Kauf einer Photovoltaik-Wallbox

Die Bundesregierung hat sich den Klimaschutz als Ziel gesetzt. Bis 2030 sollen über 7 Millionen Elektrofahrzeuge über deutsche Straßen rollen. Um dieses Ziel zu erreichen, werden verschiedene Förderungen angeboten.

Durch die KfW-Förderrichtlinie 440 „Zuschuss Ladestationen für Elektroautos – Wohngebäude“ können Privathaushalte sich zusätzlich eine pauschale Geldprämie von 900€ vom Staat bezuschussen lassen, so lange die Leistung der Wallbox 11kW nicht übersteigt.

Wenn Sie nun weitere Fragen über die Wallboxen in Verbindung mit Photovoltaikanlagen haben oder Ihren persönlichen PV-Traum erfüllen wollen, können Sie uns jetzt ganz einfach kontaktieren.

Über Donau Energietechnik

Wir sind Spezialisten für Photovoltaikanlagen und Energiespeichersysteme mit 15 Jahren Erfahrung. Voller Enthusiasmus setzen wir uns für den Erfolg der erneuerbaren Energien ein.

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