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13. Mai 2022

Beeinflusst eine Photovoltaikanlage meine Ökobilanz?

Erneuerbar vs. konventionell

Es ist mittlerweile allseits bekannt, dass PV-Anlagen ideal dafür sind, Energie ohne die Entstehung von Treibhausgasen zu produzieren. Das können Kohle- und Kernkraftwerke natürlich nicht von sich behaupten.

Von einer positiven Ökobilanz spricht man, wenn die jeweilige Produktionsanlage mehr Energie produzieren kann, als sie während des gesamten Lebenszyklus benötigt. Das ist bei erneuerbaren Energien natürlich der Fall. Bei konventionellen Kraftwerken wiederum erfordert der Betrieb ständig neuen „Brennstoff“, wie z.B. Kohle, Erdgas, Öl oder Uran. Daher ist die Bilanz immer negativ.

Bild von Solarmodulen, im Hintergrund ein blauer Himmel

Verbessert eine PV-Anlage meine Ökobilanz?

Bis zu 20-mal mehr Energie

Eine Photovoltaikanlage braucht im Schnitt lediglich 1,5 – 3 Jahre, um die verbrauchte Energie für die gesamte Lebensdauer wieder einzuspielen. Zu diesem Zeitpunkt spricht man von einer sogenannten Amortisation. Die Zeitspanne bis hin zur Amortisation ist unterschiedlich und hängt auch von der Zelltechnologie ab.

Dadurch dass eine PV-Anlage in nur 1,5 – 3 Jahren amortisiert ist und durchschnittlich bis zu 30 Jahre lang laufen kann, kann sie potenziell 20-mal mehr Energie produzieren, als für ihre Herstellung benötigt wurde. Die Energiebilanz ist daher sehr positiv.

Klimawandel durch konventionelle Energiekraftwerke

Die vergangenen Jahre in Deutschland waren die wärmsten aller Zeiten. Der Klimawandel ist längst im Gange und die meisten Menschen machen es nicht gerade besser. Dabei sind die Photovoltaikanlagen ein wichtiger Baustein zur Besserung, weil sie emissionsfreie Energie produzieren und die konventionellen Energieanlagen nach und nach verdrängen.

Eine einfache kleine Photovoltaikanlage auf einem Einfamilienhaus vermeidet ca. 6 – 10 t CO2 pro Jahr und ein Gewerbebetrieb bis zu 180 t. Wenn wir jetzt auf der Stelle mit der Energieproduktion aus Kohle- und Kernkraftwerken aufhören würden, würden 81 % der gesamten CO2-Emissionen wegfallen.

Einsparen von tonnenweise CO2 pro Jahr

Ein kurzes Beispiel zur Veranschaulichung:

Ein durchschnittlicher Pkw verbraucht laut Statistiken der Landesämter etwa 150 g CO2 pro km. Die Photovoltaikanlage vermeidet also jährlich Emissionen, mit denen sie ca. 50.000 km im Auto fahren könnten. Jedes Jahr sparen wir durch unsere PV-Anlagen tonnenweise CO2 und das über 30 Jahre lang.

Gewerbebetriebe gehen mittlerweile auch immer mehr in Richtung erneuerbare Energien. Eine mittelgroße Anlage auf dem Dach eines solchen Gebäudes kann ca. 150 – 300 kWp leisten und jedes Jahr 100 – 180 t CO2 einsparen.

Daher lautet unser Fazit wie folgt. In jedem Fall ist die Ökobilanz einer Photovoltaikanlage positiv. Je mehr Strom durch Photovoltaik produziert wird, desto besser werden fossile Kraftwerke verdrängt und desto mehr können wir gemeinsam für das Klima und unsere Kinder und Enkel tun.

Wenn Sie nun weitere Fragen rund um das Thema Solarenergie haben oder eine Beratung für Ihr PV-Projekt in Anspruch nehmen wollen, können Sie uns gerne einfach kontaktieren.

Über Donau Energietechnik

Wir sind Spezialisten für Photovoltaikanlagen und Energiespeichersysteme mit 15 Jahren Erfahrung. Voller Enthusiasmus setzen wir uns für den Erfolg der erneuerbaren Energien ein.

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